
Polarlichter sehen in Island, Vulkan besteigen in Hawaii, über die chinesische Mauer gehen oder mit einem Van durch Kanada reisen – was steht auf deiner Bucketlist? Damit Du deine eigene Bucketlist in Kürze vor Dir liegen hast, zeige ich Dir, wie Du diese in 5 einfachen Schritten erstellst.
Die Menschen denken immer, sie haben genug Zeit noch alles zu machen oder zu sehen, wenn sie in Rente sind. Oder eine plötzliche, unheilbare Krankheit bringt sie dazu, ihre Lebensziele nochmals zu überdenken. Oftmals ist es dann aber schon zu spät, all diese Träume noch umzusetzen.
Du weißt nie, wann deine Zeit gekommen ist.
Du weißt nie, wie lange dir noch zum Leben bleibt.
Du weißt nie, ob du im hohen Alter noch fit genug sein wirst.
Manchmal ist „später“ vielleicht schon zu spät. Manchmal wird aus einem „später“ ein nie.
Deshalb ist meine Devise: „EINFACH MAL MACHEN!“
Also, gestalte deine Bucketlist nicht, weil du stirbst, sondern um zu Leben!
Leg los! JETZT!

In den nächsten 5 Schritten zeige ich dir, wie Du deine ultimative Bucketlist gestaltest und lebst!
Schritt 1 – Benenne deine Bucketlist
„Gib dem Kind einen Namen“, wie man so schön sagt. Auf Grund der allgemeinen Bedeutung der Bucketlist verbinden manche Menschen sehr starke Emotionen mit diesem Begriff. Besonders, weil ihnen ihre damit ihre eigene Sterblichkeit vor Augen geführt wird. Beim Erstellen deiner persönlichen Bucketlist geht es aber in erster Linie darum, dein eigenes Leben in vollen Zügen zu genießen und dir vor Augen zu führen, welche spannenden Abenteuer noch auf dich in deinem Leben warten.
Wenn dir also der Begriff Bucketlist nicht gefällt, habe ich hier noch einige andere Bezeichnungen, die du für deine persönliche Liste verwenden kannst:
- Meine Löffelliste
- Meine Lebensziele
- Dinge, die ich noch erreichen will
- Mein Lebensplan
- Meine Lebens-To-Do’s
- Bedeutende Lebensziele
- Persönliche Wunschliste
- Liste mit persönlichen Zielen
- Meine Träume
- Lebensliste
Schritt 2 – Speichere deine Bucketlist an einem Ort
Einer der wichtigsten Punkte beim Erstellen deiner Bucketlist ist das Speichern an einem Ort. Ich wiederhole: an EINEM Ort. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich anfangs und speichere mal hier und mal da eine Idee ab. Ich garantiere dir, du kennst dich irgendwann nicht mehr aus. Du bist mehr am Suchen, als am konkreten Umsetzen deiner Punkte. Darum empfehle ich dir: Bestimme. Einen. Konkreten. Ort!
Durch das Aufschreiben deiner Liste gehst du eine reale Verpflichtung ein und machst deine Träume zu greifbaren Zielen.
Damit du bei neuen Ideen für deine Bucketlist gleich weißt, wo du sie festhalten kannst, empfehle ich dir einen zentralen Ort. Das kann ganz klassisch in einem Notizbuch mit Stift und Papier geschehen, oder lokal in einem Notizprogramm auf deinem Smartphone oder PC. Eine weitere Möglichkeit ist auch das Notieren deiner Ziele auf einer digitalen Bucketlist Webseite.
Damit ich meine persönlichen Life Goals nicht aus den Augen verliere, habe ich mich dazu entschlossen, sie hier auf diesem Blog festzuhalten. Damit möchte ich euch gleichzeitig auch inspirieren, eure eigene Liste zu erstellen. Und zwar sofort. Manchmal zögern wir, mit Dingen anzufangen oder sie aufzuschreiben, weil wir uns nicht sicher sind. Oder meinen, noch nicht gut genug informiert zu sein.
Ganz besonders INFJs haben große Schwierigkeiten damit. (Glaubt mir, ich kann ein Lied davon singen.) Das Problem ist, dass INFJs viele Themen an denen sie Interesse haben, lieber erst bin ins kleinste Detail verstehen und analysieren wollen, bevor sie in die Tat umgesetzt werden. So ging es mir zum Beispiel auch mit meiner Bucketlist. Ich habe Tage und Wochen damit verbracht, sämtliche Artikel im Internet zum Thema Bucketlist zu durchforsten, bevor ich mich selbst an meine eigene Liste gewagt habe. Durch diesen Blog habe ich meine Bucketlist jetzt aber an einem Ort, mit dem ich mich super wohl fühle und prima zurecht komme.
Schritt 3 – Länge deiner Bucketlist
Die Länge deiner persönlichen Bucketlist ist ebenfalls voll und ganz dir überlassen. Es gibt keine magische Zahl, die du unbedingt erreichen musst, damit Du am Ende sagen kannst: „Ja, XY Ziele auf meiner Bucketlist abgehakt. Jetzt habe ich richtig gelebt, das war ein schönes Leben.“ Nein. Richtig ist, was sich für dich gut anfühlt. Du musst dich gut dabei fühlen mit der Anzahl an Träumen die du verwirklichen möchtest. Dabei spielt es keine Rolle, ob du fünf oder fünftausend Ziele aufgeschrieben hast. Schließlich kannst du deine Liste ja nach und nach immer wieder erweitern.
Für den Anfang empfehle ich dir wenigstens eine Liste mit zwanzig Zielen zu haben. Die Aufgaben können ganz unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben. Das kann beispielsweise als leichtes Ziel sein, wie an einem neuen See spazieren zu gehen, oder aber auch ein schwierigeres Ziel, wie deinen ersten Marathon laufen. Manche kannst du schon nach einem Tag abhaken, für andere brauchst du dein ganzes Leben lang.
Es ist enorm wichtig, dass du Dir auch kurzfristige Ziele notierst und abhakst. Warum? Diese Ziele sind es, die dir ein Gefühl von Zufriedenheit in deinem Leben geben. Und sie helfen dir dabei, deine Motivation für langfristige Lebensziele aufrecht zu erhalten, die möglicherweise über mehrere Jahre dauern. Durch das regelmäßige hinarbeiten und abhaken deiner Ziele, entwickelst du eine beständige Routine. Damit gibst du dir selbst das Gefühl, etwas zu erreichen.
Aber wie schaffst du es, dauerhaft an deinen Zielen zu arbeiten? Das magische Wort heißt Deadlines.
Das sind konkrete Termine, die du Dir für einzelne Ziele setzt. Damit schaffst du eine gewisse Verbindlichkeit. Dieser positive Druck treibt dich vorwärts und hilft dir dabei, manche Ziele schneller zu erreichen. Durch ein bestimmtes Datum hast du keine Ausrede mehr zu sagen: „Mach ich, aber nicht heute.“ Schließlich kann es sein, dass wenn du heute nicht damit anfängst, du es nie durchziehen wirst.
Gib jedem Ziel auf deiner Liste an dem du aktuell arbeitest eine bestimmte Frist und schreib nicht einfach nur „zu Lebzeiten.“ Damit gibst du der Aufgabe eine gewisse Dringlichkeit und glaub mir, das treibt dich enorm vorwärts. Schließlich leben wir nicht ewig.
Deine Ziele sollten dich fordern, aber niemals unrealistisch terminiert sein!
Eine bewährte Methode, wie du Ziele richtig formulieren kannst, ist die SMART-Formel. Mit dieser Strategie definierst du alle wichtigen Schritte zur Erreichung deiner Ziele:
Spezifisch – Konkrete Formulierung, was genau ich erreichen möchte.
Messbar – Die Zielerreichung sollte qualitativ und quantitativ messbare Größen haben.
Attraktiv – Ist das Ziel für mich wichtig, also möchte ich es wirklich erreichen?
Realistisch – Ist mein Ziel wirklich erreichbar/umsetzbar?
Terminiert – Zeitpunkt, bis wann du dein Ziel erreicht haben möchtest.
Hier noch ein konkretes Beispiel:
„Ich möchte es schaffen, den München Marathon am [XX.XX.2024] in unter 5 Stunden zu laufen.“
Damit du dich von deinen eigenen Zielen nicht auf Anhieb überfordert fühlst, empfehle ich dir, das große Ziel in viele kleine Teilziele aufzuschreiben.
Außerdem kannst Du dir beispielsweise auch verschiedene Mini-Listen innerhalb deiner Hauptliste für unterschiedliche Themenbereiche anlegen, wie beispielsweise hier:
- Bucketlist für dieses Jahr – Mit dieser Liste setzt Du dir deine persönlichen Ziele für die nächsten zwölf Monate. Diese Liste ist effektiver als jeder Neujahrsvorsatz! Schau gerne auch bei meiner 25 bevor 2025 Liste vorbei. {Beitrag folgt}
- Saisonale Bucketlist – Da du manche Ziele nur zu bestimmten Zeiten umsetzen kannst, empfehle ich dir für Frühling, Sommer, Herbst und Winter jeweils eine eigene Liste anzulegen.
- 30 bevor 30, 40 bevor 40, etc. – Mit diesen Listen setzt du dir Ziele, die du vor einem bestimmten Alter erreichen möchtest.

Schritt 4 – Ideen-Sammlung
Jetzt kommen wir zum – wie ich finde – spannendsten Teil: der Ideen-Sammlung für deine eigene Bucketlist. Schreibe einfach alles auf, was dir gerade in den Sinn kommt.
Setze dir keine Grenzen, sondern sei total unrealistisch. Je ausgefallener, desto besser!
Vielleicht fallen dir schon auf Anhieb ganz viele Dinge ein, die Du unbedingt noch sehen oder erleben möchtest. Das ist super. Schreib es auf und halte es fest. Falls du doch ein paar Schwierigkeiten hast, auf Anhieb viele Ideen zu finden: kein Problem!
Beantworte dir einfach folgende Fragen:
- Was für Träume habe ich?
- Was möchte ich noch alles von der Welt sehen?
- Welche Dinge möchte ich unbedingt ausprobieren?
- Welche Länder oder Städte möchte ich noch bereisen?
- Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würde ich machen?
Es müssen gar nicht unbedingt unrealistische oder ausgefallene Dinge sein, an die Du denkst. Mach es dir so leicht wie möglich und reflektiere über dein alltägliches Leben. Wenn du an deine Leidenschaften, Beziehungen, Hobbys oder langfristige Wünsche denkst, fallen dir sicher noch weitere spannende Ideen und Inspirationen für deine Bucket List ein.
Hier findest du noch ein paar weitere Fragen, die du dir stellen kannst:
- Was macht mich glücklich?
- Was war mein größter Kindheitstraum?
- Was wollte ich schon immer mal machen?
- Was würde ich alles mit 1 Million Euro anstellen?
- Was würde ich machen, wenn ich unendlich viel Zeit hätte?
Eine andere Möglichkeit ist auch noch die Recherche im Internet. In unserer digitalen Welt heutzutage, gibt es mittlerweile unzählige, klasse Inspirationen und Seiten, auf welchen du viele interessante Ideen findest. Die Möglichkeiten der Inspiration sind unendlich. Aber denk immer daran: es sollen am Ende immer noch deine Ziele sein, die Du erreichen möchtest. Es ist dein Leben. Übernehme also nicht etwas von einer anderen Liste, wenn es nicht dein persönlicher Lebenswunsch ist!
Um dir dein Brainstorming nach Ideen zu erleichtern, solltest Du deine Ziele in einzelne Kategorien unterteilen. Damit bekommst Du automatisch auch ein System in deine Liste und findest dich viel leichter zurecht, sobald deine Liste anfängt zu wachsen!
Um sofort damit anzufangen rate ich dir, eine Seite in deine ausgewählten Kategorien zu unterteilen. Nun überlege dir zu jeder Kategorie mindestens fünf Einträge und schreib sie auf. Du wirst feststellen, dass manche Punkte in zwei verschiedene Kategorien passen würden. Das macht nichts. Trage es einfach dort ein, wo du es für dich als Wichtiger empfindest. Hauptsache ist, dass du es überhaupt notierst!
Die folgenden Kategorien sollen nur als Beispiele dienen. Wenn Du findest, dass viele deiner Einträge in nur eine Kategorie gehören, dann schreib sie dort rein. Und wenn du feststellst, dass Dir eine Kategorie fehlt, kein Problem. Leg sie einfach für dich an. Es ist deine Liste!
- Abenteuer
- Beziehungen
- Bildung
- Essen & Trinken
- Events
- Familie
- Finanzen
- Karriere
- Lokale Erfahrungen
- Natur & Tierwelt
- Reisen
- Spaß
- Sport & Aktivitäten
- Paar-Aktivitäten
- Persönliche Entwicklung
- Unterhaltung
- Wohltätigkeit
Schritt 5 – Gestalte deine Bucketlist!
Und damit sind wir auch schon beim letzten und wichtigsten Punkt angelangt: die Gestaltung deiner Bucketlist. Du hast jetzt einen großen Berg toller Ideen gesammelt. Jetzt ist es an der Zeit, deine persönliche Bucketlist endlich zu gestalten.
Hierbei ist alles erlaubt. Es gibt keinen Weg bei der Gestaltung deiner Bucketlist, der richtig oder falsch ist. Das ist deine persönliche Reise, die Du ganz alleine mit deiner Bucketlist gehen wirst. Du darfst entscheiden, wie Du das machst. Nein, du musst sogar. Jede dieser Reisen sollte anders sein. Einzigartig. Genau wie Du!
In deiner Liste soll sich widerspiegeln, was du dir am meisten in deinem Leben wünschst. Wie Du dein Leben leben möchtest! Daher kann jede Liste anders aussehen.
Während der Eine ist immer auf der Suche nach dem nächsten Nervenkitzel ist, freut sich der Andere vielleicht einfach nur darüber, wenn er wieder ein neues Land bereist hat.
Wichtig ist besonders, dass Du dir immer Dinge einfallen lässt, die für DICH von Bedeutung sind; solche die dich dazu inspirieren, morgens mit leuchtenden Augen aus dem Bett zu springen! Das müssen auch nicht immer große, langfristige und schwerer erreichbare Ziele sein. Auch die kleinen Momente im Leben, wie ein neues Rezept auszuprobieren, zählen dazu, wenn sie für dich bedeutungsvoll sind!
Streiche auch nichts von deiner Liste, nur weil du denkst: das schaffe ich sowieso nicht. Denke groß, verlasse immer wieder deine Komfortzone und sei mutig! Jedes für dich bedeutende Ereignis kann dir das Gefühl geben, etwas Großartiges erreicht zu haben!
Sei mutig und trau dich!
Create Moments!
Deine Bonnie